Mozart 40

Im Zuge der Abgabe von Lena Werner für das Fach Film entstand der Kurzfilm „Mozart 40“. Eine Trauergesellschaft trifft sich im Trauerraum und begrüßt sich. Die Stimmung ist getrübt und es wird nicht viel geredet. Nach und nach begeben sich alle auf ihre Plätze. Der Bestatter geht ihnen nach und schließt die Tür. Im Trauerraum nehmen die letzten Personen in den Bänken Platz. Der Bestatter geht nach vorne und der Trauerredner steht auf und geht nach vorne zum Pult. Er fängt an zu sprechen, der Bestatter steht am Ende des Raumes. In der Trauergesellschaft hört man plötzlich ein Handy klingeln, betroffen und peinlich berührt geht die Person an das Handy. Der Trauerredner stockt und schaut in die Menge. Nach kurzer Zeit klingelt wieder ein Handy. Der Trauerredner stockt und schaut missmutig wieder ins Publikum. Auch der Bestatter verdreht die Augen. In der Gesellschaft kramen Leute nach ihrem Handy. Der Trauerredner beginnt wieder zu reden. Der Bestatter schaut auf die Uhr. Der Trauerredner spricht, auf einmal klingelt es wieder. Die Trauergesellschaft sucht das Handy wieder bei sich selber. Ungläubig schaut der Trauerredner rechts neben sich. Der Bestatter tastet immer hektischer seine Taschen ab und schaut schockiert und bestürzt zum Sarg. Der Bestatter steht vor einem ausgehobenem Grab und hört wieder das dumpfe Klingel aus dem Sarg. Er überlegt kurz und stellt dann die Leiter in das ausgehobene Grab.

Während Lena Werner Regie führte, war Katharina Zoe Nehrkorn für die Produktionsleitung und das Drehbuch verantwortlich, Annika Ahrens und Lukas Bielefeld für die Kamera, Alexander Kotas für das Sounddesign und Kim Dahlke für den Schnitt. Die musikalische Untermalung ist ein Arrangement und eine Interpretation von Alexander Kotas, die von Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben wurde. Das Projekt wurde 2016 von Prof.in Kathrin Lemme und Prof. Heizo Schulze begleitet.