Seit März 2020 befand sich die Welt in pandemischen Zustand, der dazu geführt hat das sich viele Bereiche des gewohnten Lebens verändert haben. Die Zeit, die in den eigenen vier Wänden verbracht wurde, ist exponentiell gestiegen, da die Kontakte so weit wie möglich einschgeschränkt werden sollten. Für viele Menschen hieß das Homeoffice oder mobiles Arbeiten, was bis dahin nicht die übliche Arbeitsform war. Vor der Covid-19 Pandemie arbeiteten nur 4% der Beschäftigten in Deutschland so, im Januar 2020 waren es schon 27% (vgl. Hans-Böckner Institut 02/2021).
Diese Umstellung kam für viele Mitarbeiter und auch Firmen sehr überraschend. Die Arbeitsplätze in den Unternehmen wurden meist durch Architekten oder fachlich versierte Mitarbeiter geplant. Die Arbeitsplätze waren dadurch genau für die auszuführenden Tätigkeiten ausgelegt. Im Home Office aber, mussten sich viele Mitarbeiter, wenn möglich, erst einmal ein Büro einrichten. Andere wiederum hatten nicht den Platz für ein Büro und integrieren ihren Arbeitsplatz in die bereits bestehenden Räume (z.B. Küche oder Wohnzimmer). Aber, wie passen Pflanzen nun in dieses komplexe Thema des mobilen Arbeitens? Ganz einfach, Pflanzen sind Sauerstofflieferanten und Luftreiniger. Beides ist sehr wichtig für die Luftqualität in geschlossenen Räumen. Des Weiteren beweisen Studien, dass eine begrünte Umgebung den Puls senkt, die Kreativität steigert und eine positive Auswirkung auf unsere mentale Stabilität hat (vgl. Saubere Luft mit Zimmerpflanzen).
Daraus kann abgeleitet werden, dass Zimmerpflanzen ein wichtiger Bestandteil jedes Büros sein sollten, ob nun in einer Firma oder zuhause. Dies wird auch bei den Verkaufszahlen von Zimmerpflanzen sichtbar, welche sich in Deutschland im Jahr 2020 auf 9,4 Milliarden Euro gesteigert haben. Dies bedeutet im Vergleich zu 2018 eine Steigerung um 7 Milliarden Euro(vgl. AMI 01/2021). Zimmerpflanzen sind also ein beliebtes Mittel, um das Raumklima zu steigern und ebenso wichtig für die mentale Stabilität. Ein großer Anteil der Bevölkerung besitzt aber keinen „grünen Daumen“ und ist daher überfordert, bei der Wahl der richtigen Zimmerpflanze, worauf beim Kauf geachtet werden muss oder was unternommen werden muss, wenn eine Pflanze krank ist oder von einem Parasiten befallen wurde. Durch das überstürzte Einziehen ins Homeoffice oder in das mobile Arbeiten hatten viele Menschen keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Die Idee war daher, ein Magazin zu gestalten, das genau auf diese Menschen abzielt und auch die Menschen abholt, die sich schon vorher für Pflanzen interessiert haben. Das Magazin soll aufklären und einfache Wege zeigen, wie das Raumklima in Wohnungen und Häusern gesteigert werden kann. Es soll außerdem bei Fragen rund um Erde, Töpfen, Parasiten und Pflanzen helfen.
Das Projekt entstand als Bachelorarbeit unter der Betreuung von Prof. Dipl.-Des. Christoph Althaus.
Ein Projekt von Laura Haasler.